‚Fremde Betten‘ – Tirol & Südtirol

NEUE SENDEREIHE

„Fremde Betten – Übernachten in besonderer Architektur“ wandert in 45minütiger Aufmachung fernsehtechnisch durch Österreich und die angrenzenden Nachbarländer.

Zeithistorisch betrachtet, entführen Architekturdenkmäler in aller Welt und auch bei uns auf eine Reise durch die Jahrhunderte: Burgen, Schlösser und Klöster sowie imperiale Prachtbauten geben Zeugnis vom Wandel der Stile.

„Fremde Betten – Übernachten in besonderer Architektur“ bewegt sich in der architektonischen Gegenwart und widmet sich ausführlich und intensiv der Geschichte und Entwicklung von alpenländischer Architektur im Tourismusumfeld – fernab von kitschigem Pseudo-Alpen-Stil und Jodelbudenromantik.

Der Fokus der ausgewählten Objekte liegt also auf der Kombination von außergewöhnlicher Architektur und der Nutzung als privatem Beherbergungsbetrieb. Es geht hier nicht vordergründig um Bettenburgen mit wirksamen Marketingeffekten.

Es geht um die kleinen und feinen Ferienhäuser, Chalets und Rückzugsorte mit Stil und feinsinnig durchdachter Alltagskultur, die immer beliebter werden, denn die Zielgruppe derer, die dem unpersönlich-perfekten „Fünf-Sterne-Plus-Tempel“ den Rücken kehren und wieder gelebte Individualität suchen, wird immer grösser.

Pro Folge finden sich 6 unterschiedliche und abwechslungsreiche Objekte zu jeweils ca. 7min. und es stellen sich die Fragen: Wer sind die Menschen hinter diesen Bauaufträgen?
Welche Geschichten erzählen sie selbst und ihre Objekte?
In welcher Umgebung und in welcher landschaftlichen Vielfalt befinden sich die Herbergen?

Eine immer in Bewegung befindliche Kamera bildet natürlich und ohne Hektik alle Details, Facetten und Besonderheiten der angewandten Bautechnik ab. Starke Perspektivenwechsel von oben nach unten, von der alles umfassenden Weitwinkel,- bis zur Makroaufnahme des offenporigen Vollholzbodens vermitteln die Spannung und Einzigartigkeit des jeweiligen Baus von innen und außen. Flugaufnahmen wechseln sich mit Kamera,- und Kranfahrten ab, um uns subjektiv über die Kante oder um die Ecke blicken zu lassen.

Regie: Helmut C. Gürtl

Moderation: Martin Traxl

Kamera: Heribert Senegacnik